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Bis Dienstag fahren Landwirte mit etwa 5000 Traktoren zur Agrardemo in die Bundeshauptstadt. Mit Behinderungen auf Autobahnen und Landstraßen ist zu rechnen.

Für Dienstag hat die Bewegung «Land schafft Verbindung» in der Hauptstadt einen bundesweiten Bauernprotest mit einer Sternfahrt zum Brandenburger Tor angekündigt. In der Initiative haben sich Zehntausende Landwirte zusammengeschlossen, die mehr Mitsprache in der Agrarpolitik mit neuen Vorgaben zum Umwelt- und Tierschutz und ein besseres Ansehen ihres Berufsstandes in der Gesellschaft verlangen.

Von Thüringen aus machen sich am Montag 1500 Traktoren unter Polizeibegleitung Richtung Hauptstadt auf den Weg. Mehrere Kolonnen werden sich bilden und ab Mittag auf die Autobahnen fahren, so der Landesbauernverband. Es geht nach den Angaben über die A71 auf die A4 und dann auf die A9. Die rechte Spur wurde nach den Angaben vorsorglich gesperrt. Die Agrar-Fahrzeuge sind mit geringer Geschwindigkeit unterwegs.

Von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt fährt eine Gruppe am Montag mit etwa 100 Fahrzeugen über die B1 bis zum Brandenburger Tor. Aber auch auf den Bundesstraßen 81, 184, 188, 189, 190 und 246 wird es nur langsam vorwärts gehen. Weitere 600 Traktoren sind dann ab Dienstagmorgen auf der Straße.

Vor starken Behinderungen am Dienstag in Berlin warnt bereits die Verkehrsinformationszentrale. Die Demonstranten fahren über die Bundesstraßen B96, B2, B5 und B1 Richtung Stadtzentrum. Für die Traktoren wird dann der Straßenzug Bismarckstraße-Kaiserdamm komplett für den Verkehr gesperrt.

Wenn die Landwirte nach der Aktion am Brandenburger Tor wieder nach Hause fahren, wird es absehbar Behinderungen in die Gegenrichtungen geben.

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